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Das Gewitter in all seinen Erscheinungsformen

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Allein das Vorhandensein von Blitzen bestimmt, ob es sich bei dem Wetterereignis um ein Gewitter handelt oder nicht. Dies bedeutet aber nicht, dass sich alle Gewitter ähneln. Auch wenn es grundsätzliche Verwandtschaften im Aufbau gibt, sind doch einige sehr differenzierte Gewitterarten zu erkennen. Diese führen wiederum zu verschieden hohen wetterbedingten Risiken.

Auch für Laien ist es möglich, bei genauerer Beobachtung des Geschehens zu unterscheiden, um welche Art von Gewitter es sich handelt und welche Unwetterrisiken neben dem Blitzschlag auftreten können.

Dabei ist leider die üblicherweise als besonders markant eingeschätzte Dunkelheit der Wolke nur von sekundärem Interesse. Eine harmlose Wolke kann pechschwarz aussehen, wenn die Sonne im Rücken des Beobachters scheint und die Landschaft vor dem Gewitter erhellt. Ein gefährliches Unwetter kann aber harmlos aussehen, wenn der Himmel bereits von dicken Wolken bedeckt, die Landschaft grau in grau ist und dadurch die Kontraste fehlen.

Bei der Einschätzung von Gewittern sollte daher von anderen Merkmalen ausgegangen werden, wie z.B. von der Wolkenform, der Dichte und der Farbe von deutlich sichtbaren Niederschlagsvorhängen.

files/skywarn/img/Basics/Unwetter/Gewitterarten/GewitterartenSuperzelleVorschauKlein.jpg

Superzellen / Mesozyklonen

Kurz zur Definition: Wenn eine Gewitterzelle (bzw. das Aufwindfeld) für mindestens 15 Minuten Rotation aufweist (also für mindestens 15 Minuten ein rotierendes Aufwindfeld - Mesozyklone genannt - besitzt), ist es eine Superzelle - unabhängig von der Höhe (der Aufwindturm kann 5 km, aber auch fast 20 km Höhe erreichen) und dem Durchmesser!

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Multizellensysteme (MCS und MCC)

Multizellenkomplexe entstehen, wenn sich mehrere Einzelzellen - auch in verschiedenen Bildungsstadien - vereinigen und sich zu einem größeren, länger lebenden Komplex vereinigen. Bei Multizellen lässt der Abwind einer Gewitterzelle eine neue Zelle entstehen (Triggerung), wobei zu erwähnen ist, dass die Lebensdauer einer Zelle innerhalb des Komplexes meist nicht höher ist als die eines Wärmegewitters.

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files/skywarn/img/Basics/Unwetter/Gewitterarten/GewitterartenEinzelzellengewitterVorschauKlein.jpg

Wärmegewitter

Diese Gewitter sind örtlich begrenzte Ereignisse und treten während Schönwetterperioden in den Sommermonaten auf. Sie verdanken ihre Entstehung intensiver Sonneneinstrahlung über mehrere Stunden hinweg. Notwendig für ihre Entwicklung sind feuchte Luftmassen in tiefen Luftschichten, welche durch die kräftige Sonneneinstrahlung zum Aufsteigen gebracht werden.

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files/skywarn/img/Basics/Unwetter/Gewitterarten/GewitterartenOrografischVorschauKlein.jpg

Orographische Gewitter

Orographische Gewitter sind eng mit den gewöhlichen Wärmegewittern verwandt. Im Unterschied zu herkömmlichen Luftmassengewittern bieten ihnen thermische Aufwinde an Berghängen eine zusätzliche Nährquelle. Diese Art von Gewittern ist demnach an geographische Gegebenheiten (Gebirge und Hügel) gebunden und entwickelt sich auch nur an solchen.

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files/skywarn/img/Basics/Unwetter/Gewitterarten/GewitterartenKaltfrontgewitterVorschauKlein.JPG

Frontgewitter

Frontgewitter in Form der Kaltfrontgewitter treten an der Grenze zu heranrückender Kaltluft, sogenannten Kaltfronten, auf, welche für die meisten Frontgewitter verantwortlich sind. Auch an Warmfronten können solche Gewitter entstehen, sind jedoch nicht so häufig. Dieser Typ von Gewitter kann zu jeder Jahreszeit auftreten, vornehmlich jedoch während der Sommermonate.

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files/skywarn/img/Basics/Unwetter/Gewitterarten/GewitterartenKaltluftmassengewitterVorschauKlein.jpg

Kaltluftmassengewitter

Bei Kaltluftmassengewittern wird die Entwicklung des Wetters nicht durch die Luftmasse am Boden, sondern durch sehr kalte Luft in größeren Höhen bestimmt. Diese Gewitterwolken sind meist kleinräumig, reichen deutlich sichtbar nicht allzu hoch in die Atmosphäre auf und sind in der Gipfelregion sehr stark zerfranst bzw. zerfleddert. Einhergehend sind dichter Graupel und Schneefall.

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