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Kaltluftmassengewitter

Bei Kaltluftmassengewittern wird die Entwicklung des Wetters nicht durch die Luftmasse am Boden, sondern durch sehr kalte Luft polaren Ursprungs in größeren Höhen bestimmt.

Aufzug eines Kaltluftmassengewitters am 22. April 2008 in Straßbourg, Frankreich © Herfried Eisler
Intensiver Schneeschauer aus einem Kaltluftmassengewitter am 22. April 2008 in Straßbourg, Frankreich © Herfried Eisler

Diese Gewitterwolken sind meist kleinräumig, reichen deutlich sichtbar nicht allzu hoch in die Atmosphäre auf und sind in der Gipfelregion sehr stark zerfranst bzw. zerfleddert.

Winterliche (auch im Herbst oder Frühling mögliche) Kaltluftlagen gehen meist mit hoher Windgeschwindigkeit in den höheren Luftschichten einher. Da diese Gewitter durch schnell strömende kalte Luft in der Höhe bestimmt werden und diese an den Rändern der Gewitter zu Boden fällt, gehen Kaltluftgewitter meist mit erheblichen Sturmböen einher.

Neben der Gefahr durch abbrechende Äste sowie umfallende Bäume ist der Straßenzustand ein kritischer Faktor. So werden bei Kaltluftgewitter durch Graupel oder kleinen Hagel Straßen binnen Skunden zu einer spiegelglatte Fläche, außerdem kann die Sichtweite durch intensiven Schneefall innerhalb von Sekunden auf wenige Meter zurückgehen.

Schneebedeckte Straßen nach einem Kaltluftmassengewitter am 22. April 2008 in Straßbourg, Frankreich © Herfried Eisler
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